Deutschlandradio Kultur - Aus den Archiven - Radiolegenden "Die Berliner Blödelbarden"

00:54:46 / komplett / Sendung vom 02.10.2011 08:05 Uhr

Schobert und Black
Insterburg & Co.
Ulrich Roski

Vorgestellt von Ralf bei der Kellen

Mit ihrem musikalischen Klamauk prägten sie in den 70er-Jahren den deutschen Humor. Und da sie alle in Berlin ansässig waren, waren sie natürlich Stammgäste im RIAS. Sie - damit sind die "Berliner Blödelbarden" gemeint, ein Name, der ihnen von Presse und Plattenfirma um der besseren Vermarktung willen gegeben wurde. Sie selbst hörten ihn nicht gern, denn sie fühlten sich eher zur Liedermacherszene gehörig, die ab Mitte der 60er-Jahre im studentischen Milieu entstand. Ihr Herz gehörte dem musikalischen Kabarett.

Während die einen sich der anarchistischen Kalauerei widmeten (Insterburg & Co.), setzten die anderen auf ein hohes sprachliches Niveau (Schobert und Black und Roski). Hinter beidem verbargen sich oft gesellschaftskritische Inhalte. Zu ihren Hochzeiten in den 70er-Jahren waren ihre Konzerte oft Monate im Voraus ausverkauft. Hören Sie aus den RIAS-Archiven Klassisches und Experimentelles von den Berliner Blödelbarden - ein Phänomen der 60er-, 70er- und 80er-Jahre, das heute so nicht mehr wiederholbar ist.

© 2011 Deutschlandradio Kultur

zurück zu / back to :